Zur Person

Häufig wird mir die Frage gestellt, ob meine politischen Ideale und Vorstellungen nicht unrealistisch seien? Sicher, eine soziale(re) Politik wäre dringend notwendig, aber wie soll das funktionieren?

Die englische Formulierung „It’s not a problem, it’s a challenge“, was sinngemäß bedeutet ein Problem als Herausforderung zu begreifen, war und ist Leitspruch meiner Überzeugungen.

Mein Verständnis einer bürgerbestimmten Politik, die Vision einer sozial gerechteren Gemeinschaft zugleich aber auch Hindernisse nicht als Grenze, sondern als Herausforderung zu verstehen, haben meinen politischen Weg geprägt.

Aufgewachsen in Frankfurt (Oder) zog ich nach erfolgreichem Abschluss des Abiturs und Zivildienstes im Jahr 2001 nach Berlin. Einer kreativen Schaffensphase folgte im Oktober 2002 die Aufnahme des Lehramtsstudiums an der Humboldt-Universität zu Berlin in den Fächern Sport und Englisch.

Gerade rechtzeitig vor Abschluss des Grundstudiums erkannte ich, dass ein Anglistik/Amerikanistik-Studium nicht meinen Vorstellungen entsprach und wechselte in meinem Zweitfach zu Politik/Sozialkunde an die Technische Universität zu Berlin. In der Konsequenz die richtige Wahl, war doch politische Bildung bereits zu Schulzeiten eines meiner Lieblingsfächer.

Im folgenden Semester kam es zu Studentenstreiks anlässlich der Einführung von Studiengebühren. Ich beteiligte mich, indem ich u.a. eine Fahrrad-Demonstration organisierte.

Ungünstigerweise regnete es an diesem Tag und so trafen nur etwa 20 Fahrradfahrer auf mindestens genauso viele Motorradpolizisten. Wir ließen uns nicht beirren und fuhren wie geplant unsere Route durch die Stadt, aber…

Das diffus schlechte Gewissen, ob der Kosten, die wir dem Staat verursachten, war Anstoß für die Überlegung, dass es andere Möglichkeiten geben musste, sich in der Politik Gehör zu verschaffen.

Demonstrationen scheitern zumeist an der parteipolitischen Mentalität des Aussitzens und/oder Ignorierens. Selbst weit größere Veranstaltungen mit wesentlich mehr Teilnehmern schaffen es nicht, mit ihren Anliegen bis zur politischen Führungsebene vorzudringen.

Im Grunde war unsere Fahrrad-Demonstration nur eine kleine Aktion, aber für mich die Initialzündung meiner politischen Laufbahn.

Die Idee des Vereins bürgerbestimmt e.V. war geboren. Bundesweit relevante Themen werden zur Abstimmung gestellt und die Ergebnisse durch parteifreie unabhängige Wahlkreisvertreter in den Bundestag eingebracht. Ein ganz einfacher Gedanke: bürgerbestimmte Themenpolitik als Gegengewicht zur vorherrschenden Parteipolitik.

Von der Idee bis zur Umsetzung sollte es noch drei Jahre dauern, bis ich 2008 schließlich mein Examen unterbrach, um den Verein zu gründen und als unabhängiger Kandidat für meinen Wahlkreis anzutreten.

Zur Bundestagswahl 2009 stand ich erstmalig für Berlin-Lichtenberg auf dem Wahlzettel.

Mag dieser Spruch auch historisch geprägt sein, so hat er doch an Bedeutung nicht verloren: Wir sind das Volk. Und WIR GEMEINSAM haben die Zukunft unseres Landes in der Hand.

Unsere über viele Jahrhunderte erkämpfte Demokratie lebt von IHRER Stimme. Am 24. September 2017 haben Sie die Möglichkeit Ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.

 

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